Mibuna, Japanischer Salat, Japanischer Senf
Brassica rapa nipposinica

🌿 Morphologie
🌞 Wachstumsbedingungen
🌍 Herkunft und Familie
🌾 Verwendungen
Warnung: Trotz der Sorgfalt bei der Erstellung dieses Datenblatts ist es wichtig, verschiedene Quellen zu konsultieren, bevor eine Pflanze verwendet oder verzehrt wird. Im Zweifelsfall konsultieren Sie einen qualifizierten Fachmann
Permakultur-Verwendung
Mibuna ist ein vielseitiges Blattgemüse für den Permakulturgarten. Die Blätter sind essbar und können roh in Salaten oder gekocht in Suppen, Pfannengerichten und anderen Gerichten verwendet werden. Sie haben einen milden, leicht senfartigen Geschmack. Die Pflanze ist schnellwüchsig und kann mehrfach geerntet werden. Mibuna eignet sich auch gut als Gründüngung, um den Boden zu verbessern und Unkraut zu unterdrücken. Sie ist winterhart und kann in milden Klimazonen das ganze Jahr über angebaut werden.
Permapeople Beschreibung
Mizuna ( Brassica rapa subsp. nipposinica) ist eine Pflanze, die in Japan heimisch ist. Sie gehört zur Art Brassica rapa und wird der Zuchtgruppe nipposinica zugeordnet.Morphologisch zeichnet sich Mizuna durch fein geteilte, federartige Blätter aus. Die Blätter sind typischerweise dunkelgrün, wobei einige Sorten rötliche oder violette Schattierungen aufweisen können. Die Stängel sind dünn und können leicht behaart sein. Die Pflanzen erreichen in der Regel eine Höhe von 30 bis 45 cm.Mizuna bevorzugt kühles Wetter und kann in verschiedenen Bedingungen kultiviert werden, von voller Sonne bis zu Halbschatten. Ein feuchter, gut durchlässiger Boden ist optimal, während Trockenheit schlecht vertragen wird. Die Pflanze ist winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -6,7 °C.Die Blätter der Mizuna sind essbar und können roh oder gekocht verzehrt werden. Sie besitzen einen milden, leicht pfeffrigen Geschmack und eignen sich für Salate, Suppen und Pfannengerichte. Die Blätter können bis zu einer Woche im Kühlschrank gelagert werden.Neben der Nutzung als Nahrungsmittel kann Mizuna auch aufgrund ihres Zierwertes im Garten verwendet werden. Sie kann als Begleitpflanze zur Schädlingsabwehr eingesetzt werden, und ihre federartigen Blätter dienen als dekorative Garnitur. Mizuna bietet zudem eine Nektarquelle für Bestäuber.
Botanische Beschreibung
Brassica rapa nipposinica, allgemein bekannt als Mibuna, ist eine Varietät des Rübsens (Brassica rapa). Es handelt sich um eine krautige, zweijährige Pflanze, die typischerweise als einjährige Kultur angebaut wird. Mibuna bildet eine Rosette aus länglichen, schmalen Blättern mit abgerundeten Spitzen. Die Blätter sind glatt, hellgrün und können bis zu 30 cm lang werden. Die Pflanze bildet im zweiten Jahr einen Blütenstand mit gelben Blüten, ähnlich wie andere Kohlsorten. Die Samen sind klein und rund.
Mischkultur
Mibuna profitiert von der Gesellschaft von Ringelblumen, Kamille und Knoblauch, die Schädlinge abwehren können. Ungünstige Nachbarn sind andere Kohlsorten, da sie ähnliche Krankheiten und Schädlinge anziehen können.
Vermehrungsmethoden
Mibuna wird hauptsächlich durch Samen vermehrt. Die Samen können direkt ins Freiland gesät werden, sobald der Boden warm genug ist. Alternativ können die Samen in Töpfen vorgezogen und die Jungpflanzen später ausgepflanzt werden. Mibuna kann sich auch selbst aussäen, wenn man einige Pflanzen blühen und Samen bilden lässt.
Geschichte und Traditionen
Mibuna hat seinen Ursprung in Japan, wo es seit Jahrhunderten angebaut wird. Der Name 'Mibuna' leitet sich von der Gegend um Mibu in der Präfektur Kyoto ab, wo die Pflanze traditionell angebaut wurde. Mibuna ist ein wichtiger Bestandteil der japanischen Küche und wird oft in traditionellen Gerichten wie Tsukemono (eingelegtes Gemüse) verwendet. Es gilt als winterhartes und pflegeleichtes Gemüse.
Nutzungskalender
Die Aussaat von Mibuna kann von Frühjahr bis Herbst erfolgen. Die Ernte der Blätter ist etwa 4-6 Wochen nach der Aussaat möglich. Mibuna blüht im Frühjahr des zweiten Jahres. Die Samen können im Sommer geerntet werden.